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Räume in magicplan erstellen: Die richtige Methode auswählen

magicplan bietet verschiedene Möglichkeiten, Räume zu erstellen, die jeweils auf unterschiedliche Räumlichkeiten, Geräte und Situationen zugeschnitten sind. Dieser Leitfaden hilft dir, von Anfang an die richtige Methode auszuwählen, damit du Zeit sparst und die besten Ergebnisse erzielst.

Methoden zur Raumerstellung

LiDAR-Auto-Scan (nur iOS)

Am besten geeignet für: Die schnelle Erfassung einer gesamten Immobilie, einschließlich Möbeln und Gegenständen – ideal für Begutachtungen und typische Wohnraumaufteilungen.

Vorteile: Einschränkungen:

  • Schnellster verfügbarer Arbeitsablauf
  • Scannt mehrere Räume in einer Sitzung
  • Erkennt automatisch Türen, Fenster und Möbel
  • Bietet sowohl 2D- als auch 3D-Kontext
  • Erfordert ein LiDAR-fähiges Gerät (iPhone 12 Pro/Pro Max oder neuer, oder iPad Pro) mit iOS 17+
  • Hat Schwierigkeiten mit offenen Grundrissen, Treppen, massiven Bauwerken und Glaswänden

💡 Tipp: Schließ die Türen zwischen den Räumen, scanne jeweils nur einen Raum, beweg dich langsam und überprüf die Wände, bevor du bestätigst. Nutze „Filler Rooms“ für kleine Bereiche, die übersehen werden.

Manueller Scan – LiDAR-Wandmodus (nur iOS)

Am besten geeignet für: Wenn du ein LiDAR-Gerät hast, aber in schwierigen oder komplexen Räumen mehr Kontrolle brauchst.

Vorteile:Einschränkungen:

  • Erkennt automatisch Wände, Türen, Fenster und Steckdosen
  • Flexibler als der automatische Scan
  • Funktioniert gut in anspruchsvollen Umgebungen
  • Erfordert weiterhin LiDAR-kompatible Hardware
  • Jeder Raum muss einzeln gescannt werden

💡 Tipp: Bleib beim Scannen möglichst in einer Position, sorg für gute Beleuchtung und schalte in den Eckmodus, wenn Wände im Weg sind.

Manueller Scan – Eckmodus (nur iOS)

Am besten geeignet für: Offene Grundrisse, überfüllte Räume, Baustellen, Glaswände oder ältere iPhones ohne LiDAR.

Vorteile: Einschränkungen:

  • Funktioniert auf älteren iOS-Geräten
  • Ermöglicht dir eine präzise Steuerung der Raumform
  • Kann mithilfe des Rasters durch visuelle Hindernisse scannen
  • Erfordert mehr Benutzereingaben als der Wandmodus
  • Langsamer als LiDAR-basierte Methoden

💡 Tipp: Ziele sorgfältig auf die Ecken des Bodens, nutze das Raster zur Ausrichtung, schließe den Umfang präzise ab und tippe auf „Rückgängig“, falls eine Ecke falsch platziert wurde.

Quadratischer Raum

Am besten geeignet für: Rechteckige oder nahezu rechteckige Räume, wenn es vor allem auf Schnelligkeit ankommt.

Vorteile: Einschränkungen:

  • Schnell und einfach zu bedienen
  • Die Maße können nach der Erstellung angepasst werden
  • Kompatibel mit Bluetooth-Lasermessungen
  • Nicht gut geeignet für unregelmäßige Raumformen

💡 Tipp: Fang mit einem quadratischen Raum an, auch wenn die Form nicht ganz perfekt ist – du kannst später immer noch Ecken hinzufügen, um die Form zu verfeinern.

Einen Raum zeichnen

Am besten geeignet für: Das manuelle Skizzieren von unregelmäßigen, schrägen oder individuell geformten Räumen.

Vorteile:Einschränkungen:

  • Maximale Flexibilität bei ungewöhnlichen Grundrissen
  • Maße können nach dem Zeichnen bearbeitet werden
  • Erfordert manuelles Zeichnen und eine gewisse anfängliche Schätzung

💡 Tipp: Nutze das Hintergrundraster, um Längen und Winkel abzuschätzen, und passe die Maße dann noch genau an, sobald die Form fertig ist.

Füllräume / Füllwände

Am besten geeignet für: Das Ausfüllen kleiner Lücken, die nach dem Zusammenstellen eines Grundrisses zwischen bestehenden Räumen verbleiben.

Vorteile: Einschränkungen:

  • Extrem schnelle Möglichkeit, einen Grundriss fertigzustellen
  • Füllt leere Flächen automatisch aus
  • Nicht dafür gedacht, einen kompletten Grundriss von Grund auf neu zu erstellen

💡 Tipp: Nutze diese Methode für Schränke, Flure oder übersehene Bereiche, nachdem du deinen Grundriss erstellt hast – vor allem nach einem Auto-Scan.

Importieren & Zeichnen

Am besten geeignet für: Wenn du bereits einen Bauplan, ein PDF, eine Skizze oder ein Bild des Grundrisses hast.

Vorteile:Einschränkungen:

  • Erstellt vorhandene Pläne effizient neu, ohne bei Null anfangen zu müssen
  • Ermöglicht das Nachzeichnen bekannter Grundrisse
  • Erfordert mindestens ein genaues, bekanntes Maß, um den Maßstab festzulegen
  • Das Nachzeichnen erfolgt manuell
  • Der Maßstab kann nach der Festlegung nicht mehr geändert werden

💡 Tipp: Verwende bei der Einstellung des Maßstabs die längste bekannte Abmessung, um Fehler zu minimieren.

Schnellentscheidungshilfe

Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Hier ist die Übersicht auf einen Blick:

  • „Ich muss so schnell wie möglich ein ganzes Haus kartieren.“ → LiDAR-Autoscan
  • „Ich habe ein LiDAR-Gerät, aber der Raum ist knifflig.“ → Manueller Scan (Wandmodus)
  • „Ich habe ein älteres iPhone oder einen offenen Raum.“ → Manueller Scan (Eckenmodus)
  • „Es ist ein normaler rechteckiger Raum.“ → Quadratischer Raum
  • „Der Raum hat ungewöhnliche Winkel oder eine ungewöhnliche Form.“ → Raum zeichnen
  • „Ich habe bereits einen Papierplan oder ein PDF.“ → Importieren & Zeichnen
  • „Ich muss nur ein paar fehlende Bereiche ausfüllen.“ → Füllräume/Wände
  • „Der Raum, den ich skizzieren muss, hat Glaswände/Spiegelwände.“ → Manueller Scan (Eckenmodus)

Allgemeine Best Practices

Verwende einen Bluetooth-Lasermesser, wann immer Maßgenauigkeit entscheidend ist.

Überprüfe die Raummaße sofort, nachdem dein Grundriss erstellt wurde, und passe sie bei Bedarf an, bevor du weitermachst.

Bei komplexen Objekten solltest du Methoden kombinieren, anstatt dich nur auf eine zu verlassen – zum Beispiel „Auto-Scan“ für die meisten Räume und „Raum zeichnen“ für Räume mit ungewöhnlicher Form.

Bei Renovierungs- oder Sanierungsprojekten, bei denen gerade Abbrucharbeiten stattfinden, solltest du den Eckmodus des manuellen Scans oder manuelle Erstellungsmethoden wie „Raum zeichnen“ dem „Auto-Scan“ vorziehen.

Zögere nicht, Füllräume zu nutzen, um kleine Bereiche effizient zu vervollständigen, anstatt ganze Abschnitte erneut zu scannen.